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Vorschaden bei der Verladung

Nicht jeder Schaden entsteht auf dem Transport. Ein erheblicher Teil ist schon vor dem Verladen da – und ob das nachweisbar ist, entscheidet sich in den Minuten an der Ladestelle.

Für Transportpartner: Dokumentieren Sie den Zustand beim Verladen.

  • Rundum-Fotos des Fahrzeugs bei Tageslicht, dazu Nahaufnahmen jeder Auffälligkeit
  • Jeden vorhandenen Schaden im Frachtbrief (CMR) vermerken, bevor Sie unterschreiben
  • Bei größerem Vorschaden zusätzlich den Schadensbericht ausfüllen und mitschicken

Ein Frachtbrief ohne Vermerk gilt als Übernahme eines mangelfreien Fahrzeugs. Wer nichts einträgt, haftet später für das, was schon da war.

Für Auftraggeber: Melden Sie bekannte Vorschäden bei der Beauftragung. Das ist kein Nachteil – es schützt Sie, weil der Zustand dann von zwei Seiten festgehalten ist, und es verhindert, dass der Fahrer das Fahrzeug vor Ort ablehnt.

Bei der Zustellung: Prüfen Sie das Fahrzeug, bevor Sie den Beleg unterschreiben. Ein Schaden, der auf dem Ablieferbeleg vermerkt ist, ist ein klarer Fall. Ein Schaden, der Tage später ohne Dokumentation gemeldet wird, ist fast nie einer.

Schäden melden: Sämtliche Schäden müssen – unabhängig davon, ob sie vor oder nach der Zustellung festgestellt werden – an claims@vemove.de gemeldet werden. Geben Sie dabei bitte die Auftragsnummer an und fügen Sie Fotos, den CMR-Frachtbrief sowie alle weiteren relevanten Unterlagen bei.

Fahrzeug wird an der Ladestelle beschädigt vorgefunden? Verladen Sie es erst, nachdem Sie uns informiert und die Schadensmeldung mit Fotos und Auftragsnummer an claims@vemove.de geschickt haben.